aufklärung
„Scheiße, nicht schon wieder.“ – Das waren in etwa die ersten Gedanken, die mir durch den Kopf gegangen sind, als ich am Mittwoch von dem Amoklauf in Winnenden erfahren habe. Es ist wieder passiert und wieder bleiben danach so viele Fragen offen. Was kann einen jungen Menschen dazu bringen, in einer solchen Tat den letzten Ausweg zu sehen?
Vor allem dieser Frage nach der „Schuld“ wird in der aktuellen Berichterstattung wieder sehr viel Platz eingeräumt. Und natürlich kommen hier die ominösen „Killerspiele“ mal wieder nicht zu kurz. Der Art und Weise wie hier über das Medium Videospiele berichtet wird, eine gewisse Absicht zu unterstellen, wäre jedoch genauso reißerisch wie der traurige status quo. Doch um an diesem endlich etwas zu ändern, bedarf es vor allem Aufklärung – einer Aufklärung für sämtliche Instanzen der medialen Berichterstattung, die selbst eigentlich aufklären sollten.
Man stelle sich vor, wie konstruktiv diese Diskussion ablaufen könnte, wenn sich die publizierenden Stellen mit dem Thema über das sie zu berichten gedenken befassen würden, recherchieren würden, oder bei Bedarf einfach bei Fachleuten nachfragen würden. Es sollte doch klar sein, dass man die Ursache einer so unfassbaren Tat nicht bei einem Medium – seien es nun Videospiele, Horrorfilme, oder Heavy Metal Musik – finden kann.
Diese Forderung nach Aufklärung betrifft natürlich auch die Spieler selbst – sich verärgert zurück zu ziehen und jede Berichterstattung zu verteufeln, ist kein konstruktiver Diskussionsbeitrag. Einen solchen liefern allerdings gerade GameStar und GamePro mit einem dreiteiligen Videobeitrag (1, 2, 3), in dem über den „Sündenbock Computerspiele“ diskutiert wird.
Spiele machen keine Massenmörder. Punkt. Eine aufgeklärte Berichterstattung, die nicht von Klischees getragen wird und sich gegenseitig im Kreis zitiert, würde zumindest einen bedeutenden Schritt hin zu einer konstruktiven Diskussion über die Ursachen für solch unfassbare Taten junger Menschen darstellen. An dieser Stelle sei noch einmal an Marilyn Manson erinnert, der in Bowling for Columbine auf die Frage, welche Frage er den beiden Amokläufern stellen würde wenn es noch möglich wäre, antwortet, er würde sich einfach nur hinsetzen und ihnen zuhören. Dem kann ich nichts mehr hinzufügen…
Vor allem dieser Frage nach der „Schuld“ wird in der aktuellen Berichterstattung wieder sehr viel Platz eingeräumt. Und natürlich kommen hier die ominösen „Killerspiele“ mal wieder nicht zu kurz. Der Art und Weise wie hier über das Medium Videospiele berichtet wird, eine gewisse Absicht zu unterstellen, wäre jedoch genauso reißerisch wie der traurige status quo. Doch um an diesem endlich etwas zu ändern, bedarf es vor allem Aufklärung – einer Aufklärung für sämtliche Instanzen der medialen Berichterstattung, die selbst eigentlich aufklären sollten.
Man stelle sich vor, wie konstruktiv diese Diskussion ablaufen könnte, wenn sich die publizierenden Stellen mit dem Thema über das sie zu berichten gedenken befassen würden, recherchieren würden, oder bei Bedarf einfach bei Fachleuten nachfragen würden. Es sollte doch klar sein, dass man die Ursache einer so unfassbaren Tat nicht bei einem Medium – seien es nun Videospiele, Horrorfilme, oder Heavy Metal Musik – finden kann.
Diese Forderung nach Aufklärung betrifft natürlich auch die Spieler selbst – sich verärgert zurück zu ziehen und jede Berichterstattung zu verteufeln, ist kein konstruktiver Diskussionsbeitrag. Einen solchen liefern allerdings gerade GameStar und GamePro mit einem dreiteiligen Videobeitrag (1, 2, 3), in dem über den „Sündenbock Computerspiele“ diskutiert wird.
Spiele machen keine Massenmörder. Punkt. Eine aufgeklärte Berichterstattung, die nicht von Klischees getragen wird und sich gegenseitig im Kreis zitiert, würde zumindest einen bedeutenden Schritt hin zu einer konstruktiven Diskussion über die Ursachen für solch unfassbare Taten junger Menschen darstellen. An dieser Stelle sei noch einmal an Marilyn Manson erinnert, der in Bowling for Columbine auf die Frage, welche Frage er den beiden Amokläufern stellen würde wenn es noch möglich wäre, antwortet, er würde sich einfach nur hinsetzen und ihnen zuhören. Dem kann ich nichts mehr hinzufügen…
untopbar - 14. Mär, 15:26
